STRELO® Aktiv und NaturReisen

 

Hauptseite
 
        News                    STRELO Portraitt tac Reiseservice tac Bonuskarte Kontakt
 

tac Reiseservice

tac Last Minute

tac Flüge

tac Mietwagen

tac Versicherung
tac Kurzreisen

STRELO Reisen Weltweit

STRELO Bierreisen

STRELO Honeymooner

STRELO Reiselkalender

STRELO Reisequickies

 

Unsere ABG's

Buchungsanfrage

 
 

Palmsonntag
 

Ein Feiertag mit großer Tradition und kirchlichem Hintergrund. In verschiedenen vornehmlich katholischen Orten werden Prozessionen abgehalten, daher schauen Sie sich in Ihrer Umgebung um. Eine touristische Empfehlung haben wir zur Zeit nicht.


Genau eine Woche vor Ostern ist Palmsonntag. An diesem Tag wird gefeiert, wie Jesus - auf einem Esel reitend in Jerusalem einzog, um dort das Passahfest zu feiern. Festpilger begrüßten ihn fröhlich und winkten ihm zu. Bei Matthäus heißt es dazu: "Sehr viele vom Volke breiteten ihre Kleider über den Weg, andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das waren wohl Ölzweige, aber vielleicht auch Palmblätter.

Daraus wurde der Brauch, am Sonntag vor Oster „Palmzweige" in der Kirche weihen zu lassen. Der Brauch ist schon sehr alt; man kennt ihn seit dem neunten Jahrhundert. Am Ende des Mittelalters war er in ganz Deutschland, aber auch in den Nachbarländern verbreitet. Natürlich gab es bei uns keine richtigen Palmzweige, aber der Name blieb. Man sprach von „dem Palm" oder „dem Palmen". Das war ein großer Busch aus allerlei Zweigen oder auch ein langer Stab, um den man Zweige gebunden hatte. Tannenzweige, vom Buchsbaum oder von der immergrünen, dornenbesetzten Stechpalme. Vor allem aber waren die gerade aufgeblühten Weidenzweige beliebt, die schon *'Palmkätzchen" trugen. Zum Teil wurde der „Palmen" obendrein prächtig geschmückt: mit gebackenen „Palmvöqeln" mit Brezeln, Zuckerzeug, Seidenbändern und Goldflitter. Man' hängte Heiligenbilder daran, Papierfahnchen und Äpfel.


Zur Abwehr von Hexen und Dämonen
Der in der Kirche geweihte Palmbusch galt als das beste Mittel, Dämonen und Hexen abzuwehren. Darum steckte man ihn – je nach Größe - hinter den Spiegel oder hinter des Kruzifix, befestigte ihn unter dem Dach am First oder im Stall. Zuweilen steckte man den „Palmen“ auch in einer Gartenecke in den Boden und brachte ihn erst an Ostern ins Haus.  Dort wirkte er sehr Segenreich, vor allem gegen Blitzschlag. Selbst der aufgeklärte Paracelsus empfahl, bei Gewitter ein wenig vom Palmbusch im Küchenherd zu verbrennen,  sicherheitshalber natürlich nur.
Es ist zum Teil heute noch üblich zwei Wochen vor Ostern Kirschen- oder Weidenzweige ins Wasser zu stellen, damit sie am Palmsonntag oder spätestens zu Ostern blühen.
Die Blütenpracht des Frühlings in den eigenen vier Wänden. Vor allem Palmkätzchenzweige und Forsythien eignen sich dafür. Sie schneiden sie unten sauber ab und stellen sie eine Woche vor Palmsonntag in warmes Wasser, Sollten die Zweige dann am Sonntag noch nicht aufblühen so tun sie es bestimmt in der Karwoche oder zu Ostern.


Der „Palmesel” als Langschläfer
Kennen Sie den Begriff "Palmesel"? Das war, im Original das Grautier, auf dem Jesus in Jerusalem einritt. Seit dem Mittelalter waren in vielen Städten Palmumzüge üblich bei denen ein hölzerner Esel durch die Strassen gezogen wurde; auf dem saß der Herr Pfarrer oder ein anderer Geistlicher. Später nannte man den Jungen „Palmesel“, der mit seinem Palmbusch als letzter in die Kirche kam, dessen Palm also zuletzt geweiht wurde. Heutzutage ist derjenige der "Palmesel“, der am Palmsonntag als letzter aus dem Bett kommt.

 

STRELO® Aktiv und Naturreisen, Hügelhof 97, 88634 Herdwangen Schönach, Tel 07552-935288
 Fax 07552- 935289, Email info@strelo.com, Ktnr.6029066 BLZ 60250010 KSK Waiblingen
in Kooperation mit  
Schmetterling-Reisen GmbH