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Die
heilige Barbara
Wie an Weihnachten
die Natur blühen kann |
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Barbara war vielleicht Märtyrerin
unter Galerius Valerius Maximinus, genannt Daja. Sie ist aber eine
historisch eher unwahrscheinliche Figur, dennoch eine der bekanntesten
christlichen Heiligen. Ausführlich berichten die Legenden von Barbaras
Schönheit und ihrem scharfen Verstand. Darin sind sich alle Legenden
einig, die Lebensgeschichte wird jedoch recht unterschiedlich berichtet.
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Der 4. Dezember ist der
Heiligen Barbara geweiht. Von jenem Tag ist ein schöner Brauch bis heute
erhalten geblieben: man schneidet Zweige und stellt sie ins Wasser. Dann
blühen sie zu Weihnachten. Wenn Sie mit Ihren Kindern Barbarazweige
schneiden, haben Sie alle zusammen während der ganzen Vorweihnachtszeit
viel Freude. Sie beobachten, wie sich nach und nach Knospen bilden, und
wie sie sich schließlich öffnen und der Zweig zu blühen beginnt.
Mit der Heiligen Barbara selbst hat dieser Brauch freilich wenig zu tun.
Sie gilt- nicht besonders idyllisch – als die Schutzheilige von Feuerwehr
und Artillerie. Aber ihr Tag ist just der richtige, damit die Zweige zum
Christfest blühen.
Entsprechend wird dieser Tag auch im Bauerkalender geführt:
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"Geht Barbara im
Klee, / kommt's Christkind im Schnee."
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"St. Barbara mit
Schnee, / im nächsten Jahr viel Klee."
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"Knospen an St.
Barbara, sind zum Christfest Blüten da."
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