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Christtag,
einst dauerte Weihnachten
fünf Tage
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Am Weihnachtsfest hat sich manches geändert. Zum Beispiel, dass es früher kein Fest war, das Kinder viel gebracht hätte.Oder dass es
einst vier Tage dauerte. Sogar fünf, wenn man den Heiligen Abend dazurechnet. |
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Der 25. Dezember war der eigentliche Christtag mit dem Festessen. Da gab es Hase und Karpfen, Gans und Schwein.
Am 26. Dezember feierte man den Tag des Heiligen Stephanus. Da kam ein Gebäck namens “Pflastersteine“ auf den Tisch – zur Erinnerung daran, das Stephanus gesteinigt wurde.
Am 27. Dezember war Johannis-Tag. Da aß man in Fett gebackene Küchlein, weil der Evangelist Johannes nach alter Überlieferung von Kaiser Domitian in einen Kessel mit siedendem Öl
geworfen wurde – ohne dass ihm dabei viel geschah.
Am 28. Dezember beging man den Tag der unschuldigen Kindlein. Erst jetzt wurde der Weihnachtsstollen angeschnitten. Der nämlich galt- durch den übereinandergeschlagenen Teig – als Symbol
für ein Kind in der Windel. |
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