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Totensonntag,
Gedenktag der
Entschlafenen , Ewigkeitssonntag
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| Totensonntag, Ewigkeitssonntag,
Sonntag vom jüngsten Gericht, Christkönigsfest, Letzter Sonntag des
Kirchenjahres - viele Namen hat es im Laufe der Zeit für diesen Gedenktag
gegeben. |
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1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III
von Preußen an, den letzten Sonntag im Kirchenjahr als allgemeinen
Feiertag zur Erinnerung an die Verstorbenen zu begehen. Damit wurde aus
den vielen regionalen Feiertagen in seinem Land ein einheitlicher
Feiertag.
Die evangelische Landeskirche übernahm diesen Feiertag und er wurde zum
Gegenstück des katholischen Feiertags Allerseelen.
Der "Totensonntag" wird nicht zufällig am
Ende des Kirchenjahres begangen. Er bezeichnet zum einen das Ende, das
Unwiederbringliche. Da aber kurz darauf die Adventstage folgen, der von
Gott gesetzte Neuanfang, wird auch im Glauben deutlich, dass der Tod nicht
das Ende ist.
In vielen Gemeinden wird zum Klang der
Gebetsglocke den Gemeindemitgliedern gedacht, die im laufe eines
Kirchenjahres verstorben sind. Ihre Namen werden während des
Gottesdienstes verlesen und sie werden in die Fürbitte eingeschlossen. Das
Verklingen des Glockenklangs erinnert uns an unsere eigene
Vergänglichkeit. |
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Vielerorts gibt es alte Friedhöfe, die
auch Besuchern, die im Moment keine Trauer empfinden können eine
Möglichkeit zur Besinnung und Muße geben können. So ist zum Beispiel
Freiburgs "Alter Friedhof" ein "Ausflugsziel. Der "Alte Friedhof"
bietet mehr als nur Gräber, die um eine interessante Barockkapelle liegen.
Alte Grabsteine erzählen nicht nur von Familiengeschichten, sondern
vermitteln auch einen Einblick in die Stadt- und Landesgeschichte vom 17.
bis zum 19. Jahrhundert, z. B. von der Revolutionszeit um 1848 (Vormärz).
Besonders eindrucksvoll ist die programmatische Gestaltung der Grabmäler.
Heute hat dieser Ort, der früher weit vor den Toren der Stadt lag, die
Funktion eines Stadtparks und geschützten Biotops. |
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