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Die zweite Heilige
der Vorweihnachtszeit ist Katharina. An ihrem Festtag, dem 25. November,
beginnt man mit der Weihnachtsbäckerei. Da ziehen die ersten Düfte von
Honig, Zimt und Anis durchs Haus. Die heilige Katharina soll unter
Kaiser Maxentius den Märtyrertod gefunden haben. Legenden des 10.Jh.
berichten von der hochgebildeten Königstochter von Zypern, der im Traum
das Jesuskind erschien und ihr einen Verlobungsring ansteckte. Nachdem es
ihr gelungen war, fünfzig Philosophen zum Christentum zu bekehren, lies
Kaiser Maxentius sie geißeln und in den Kerker werfen; als Blitz und
Donner ein für ihr Märtyrium mit Messern und Nägeln bestücktes Rad
zerstörten und den Henker töteten, wurde sie schließlich durch das Schwert
enthauptet. Engel trugen ihren Leichnam zum Berge Sinai.
Seit dem 14. Jh. wird Katharina mit den Attributen Schwert und Rad
dargestellt. Zu ihren Füßen findet sich der überwundene Kaiser Maxentius.
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