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Heilige Andreas
Was wird wohl morgen sein?
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Der
dritte Heilige ist Andreas. Sein Tag ist der 30. November; zur gleichen
Zeit, nämlich am ersten Advent, beginnt das neue Kirchenjahr. Drum fand
man den Andreastag bei uns von altersher besonders geeignet zum Wahrsagen,
was in den kommenden zwölf Monaten passieren würde. |
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Oft benutzte man dazu
die lustige Technik des Bleigießens. Was sich da an kuriosen Figuren
ergab, musste gedeutet werden. Dieses Bleigießen am Andreastag war bei uns
einst weit verbrietet. Vor allem die jungen Mädchen waren ganz scharf
drauf. Denn die Bleifiguren, die im Wasser entstanden, sollten auf Stand
oder Gewebe ihres Zukünftigen hindeuten. |
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| Wie lustig eine
solche Bleigießerei ist, wissen Sie aus der Sylvesternacht. Dort hin hat
man den Andreas- Brauch verlegt, weil da- statt des Kirchenjahrs – das
Kalenderjahr beginnt. Was hindert Sie daran, zum alten Brauch
zurückzukehren und schon am Andreastag Blei zu gießen? |
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Kurze
Geschichte und Tipps zu Reisezielen
Der heilige Andreas (Saint
Andrew) ist der Schutzheilige von Schottland. Der St. Andrew's Day
wird von Schotten in der ganzen Welt am 30. November (nach der
Überlieferung der Todestag Andreas) gefeiert.
Von St. Andrew selbst ist nur wenig bekannt. Er war zusammen mit seinem
älteren Bruder Petrus Fischer in Galiläa. Beide schlossen sich Jesus
Christus an. Man sagt, St. Andrew sollte den christlichen Glauben in
Kleinasien und Griechenland verkünden. Nach der Überlieferung wurde er
vermutlich durch die Römer in Patras, Südgriechenland, gekreuzigt.
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| Etwa 300 Jahre nach seinem
Tod, wurden seine sterblichen Überrest durch Kaiser Konstantin nach
Konstantinopel gebracht. Die Reste St. Andrews wurden 1210 aus
Konstantinopel gestohlen und befinden sich heute in Almalfi, Süditalien.
1879 hat der Erzbischof von Almalfi ein kleines Stück eines
Schulterblattes nach Schottland gesandt, um dort die römisch-katholische
Kirche wieder zu etablieren. 1969 übergab Papst Paul VI. weitere Relikte
St. Andrews an Schottland mit den Worten "St. Petrus gibt Euch seinen
Bruder!". Diese Relikte befinden sich heute in der St. Mary's Roman
Catholic Cathedral in Edinburgh. |
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