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 Allerseelen
 

Ein kirchlicher Feiertag mit vielen Gesichtern


Die Verstorbenen, die noch im Fegefeuer geläutert werden, bedürfender Fürsorge der noch Lebenden, vor allem ihrer Verwandten. Diese können Gott bitten, dass er die Seelen aus dem Fegfeuer, dem Ort der Reinigung, befreit. Durch die Feier der Messe wird Gott angefleht. Deshalb können Priester bis zu drei Messen feiern. Ein Gedächtnis der Verstorbenen wurde schon früh gefeiert, meist in Verbindung mit Ostern, dem Tag der Auferstehung. Der 2. November geht auf eine irische Tradition zurück.

Viele von uns knüpfen eine Verbindung mit den Verstorbenen über den Tod hinaus. Die Lichter, die auf die Gräber gestellt werden, symbolisieren die Seelen der Verstorbenen. Die Gräber werden nicht nur deshalb mit immergrünen Zweigen geschmückt, weil das am Beginn des Winters sinnvoll ist, sondern weil Grün die Farbe der Hoffnung und immergrüne Pflanzen zudem Ausdruck der Treue sind.

Día de los Muertos - Das Totenfest
 

Das passende Reiseangebot

Als Reiseexperte stellen wir Ihnen vor, wie dieser Tag zum Teil in Mexiko gefeiert bzw. begangen wird. Dabei beziehen wir uns auf einen sehr eindrucksvollen Artikel eines Mexikokenners.
Allerheiligen, Allerseelen und die Kultur der Azteken in Mexiko

Den "Dia de los Muertos - Tag der Toten", wie dieses Fest mit großem Respekt genannt wird, begehen die Mexikaner zu dem uns bekannten "Allerheiligen"- und "Allerseelen"-Tag. In den Häusern legen die Familienangehörigen den Verstorbenen Gaben aus, meist sind das die Leibspeisen der Verstorbenen. Auf diese Weise wird der Toten gedacht, in der Hoffnung, dass sie das Essen vom Jenseits "abholen kommen".
In den Kirchen werden spezielle Totenmessen abgehalten, die Friedhöfe werden gereinigt, die Grabsteine und Gräber mit bunten Blumen geschmückt. Viele verbringen den Tag an den gepflegten Straßenständen, bei Paraden und verspeisen das typische "Pan de los muertos" (Foto), das Brot der Toten, einem Hefegebäck mit symbolisierten Knochen und Tränen. Die Kinder knabbern an Süßigkeiten, welche die Form von Skeletten und Totenschädel haben. Für Außenstehende mutet dieser Brauch vielleicht etwas bizarr und makaber an, er ist aber ein wichtiger Teil der mexikanischen Tradition und der kulturellen Einbindung des Todes.

Näheres bzw. Ausführliches können Sie dem folgendem Artikel entnehmen.



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