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Der
Herbst geht –
der
Winter findet seinen Einzug |
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Am 16. Oktober wird der Tag von St. Gallus gefeiert.
Das war ein irischer Mönch, der so segensreich am Bodensee wirkte und
unter anderem auch das schweizerische Kloster St. Gallen gründete. Der
Gallus-Tag galt einst als Übergang des Herbstes in den Winter. Das letzte
Gemüse ist eingebracht: der Kohl (oder das Kraut, wie man in Württemberg
sagt).
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In Echterdingen (bei Stuttgart) hat man vor einigen Jahren einen schönen Brauch wieder aufgenommen: Der ganze Ort feierte ein „Krautfest“. Da gibt es
Musik, Tanz, viele Gelegenheiten, Gutes zu essen und natürlich Krautköpfe zu kaufen. Heute gibt es sich das Prädikat das größte Krautfest Deutschlands zu sein.
Bratkartoffeln
Nach St. Gallus bleibt das Vieh im Stall; es kommt
nicht mehr auf die Weide hinaus. Auch die Obsternte ist beendet. Was jetzt
noch an den Bäumen hängt, gehört in vielen Gegenden – beispielsweise am
Bodensee – der Jugend. Die plündert den Rest. Auch die Kartoffelernte ist
vorbei. Auf den Äckern liegt das alte, welke Kartoffelkraut. Das wird nun
verbrannt. In der Glut brät man, was an Kartoffeln zufällig liegen geblieben ist.
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Machen Sie einen Spaziergang, schauen sie nach, wo das Kartoffel kraut glimmt, bringen sie notfalls selbst ein
paar Kartoffeln zum Braten mit!
Wenn die Haut ganz schwarz und verkohlt aussieht,
sind die Kartoffeln fertig. (Ganz feine Leute wickeln sie vorher in
Aluminiumfolie.
Natürlich können Sie auch zuhause im Garten solch ein
Kartoffelfest machen. Da gibt es dann Butter, Quark und Kräutersoße dazu.
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