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Tränen im Himmel
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Am 10. August feiert man den Tag des heiligen
Laurentius. Der wurde im Mittelalter sehr verehrt: Als Märtyrer kam er im
Jahre 258 um, als Kaiser Valerian ihn auf einem eisernen Rost grillte.
Drum galt in vielen Teilen Württembergs, dass man am Lorenz-Tag im Haus
kein Feuer machen dürfte. In Bayern und Baden dacht man anders. Da wurden
ab diesem Tag Laurentius-Holzkohlen gebrannt. Die vergrub man im Acker und
an der Hauswand unter der Dachtraufe – als Schutz gegen Feuer und Blitz,
auch gegen Krankheit und Verhexung.
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In manchen Gegenden – so in Tirol und im Allgäu- galt
der Laurentius- Tag als Beginn des Herbstes. Dort zog man abends hinaus,
um am Himmel die “Tränen des heiligen Laurentius“ zu beobachten. Diese Laurentius- Tränen sind Sternschnuppen. Die sind in der
Laurentius-Nacht und in den folgenden Nächten besonders häufig. Das hängt
damit zusammen, dass mehrere Sternschnuppenschwärme am Himmel kreisen und
die Erde regelmäßig in die Nähe solcher Schwärme kommt. Einer davon sind
die “Perseiden“. Denen begegnet die Erde in der Nacht des
Laurentius-Tages. Drum heißen diese Perseiden bei den Astonomen auch ganz
offiziell “Laurentius-Schwarm“.
Zur Beobachtung dieser
oder anderer Astronomischen Zusammenhänge bieten sich in deutschland eine
große Anzahl von Sterwarten und Planetarien an. Einen Überblick gibt
Ihnen. |
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Wir haben diese
Planetarien besucht und wissen was wir empfehlen: |
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Planetarium Bochum |
Planetarium Jena |
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Eine besondere
Empfehlung und besonderer Reisetipp gilt der:
die in Europa höchstgelegene Sternwarte
mit einem umfassenden Erlebnisprogramm für die ganze Familie. |
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