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Die Hundstage sind definitionsgemäß die
Kalendertage vom 23. Juli bis zum 23. August. In diesem Zeitraum steht die
Sonne in der Nähe des Sirius (Hundsstern), den
hellsten Stern des Nachthimmels.
Der Name "Hundstern" für Sirius ist heute nicht mehr so
gebräuchlich; wurde doch sein Aufgang im Sommer mit schrecklicher Hitze
und drohendem Unheil in Verbindung gebracht. Noch heute nennt man die Tage
Anfang August die Hundstage, weil zu diesem Zeitpunkt der Aufgang des
Sirius gleichzeitig mit der Sonne erfolgt. Die Römer opferten Sirius sogar
Hündinnen um sein hitziges Temperament zu besänftigen. Für die Ägypter
brachte der Stern keine Hitze, sondern das Steigen der Nilflut mit sich;
also ein positiver Anlass.
Die Hundstage wurden ursprünglich von den
alten Griechen benannt. In diesem Zeitraum traten häufig die heißesten
Tage eines Jahres auf.
Mittlerweile
verbindet man mit dem Begriff Hundstage auch generell, d.h. europaweit,
eine besonders intensive sommerliche Hitzewelle. |