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April,
April - macht was er will!
Ein internationaler Scherztag.
The fools day.
"Heute ist der 1.
April, da schickt man den Narren, wohin man will" |
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| An diesem Tag sollte man sich
vorsehen, dass man nicht an der Nase herumgeführt wird. Man wird "in den
April geschickt". Woher die lustige Sitte kommt, die zumindest in der sog.
westlichen Welt überall zu Hause ist, weiß man wie so oft nicht ganz
genau. In Deutschland wird dieser Scherz zum ersten mal 1631 aktenkundig. |
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Seit der Kalenderreform Cäsars 45 v.
Chr. gilt der oft trügerische, wetterwendige April als vierter Monat
des Julianischen Jahres. Ist es dieses hin und her des Wetters das den
Aprilscherz aufleben ließ? Oder liegt es an Unglück verheißenden
Geburtstag des Judas Ischariot, oder bringt man gar den Brauch mit dem
Herumschicken Christi "von Pontius zu Pilatus" in Verbindung. Über den
Ursprung gibt es die kühnsten Vermutungen. Zum Beispiel, dass am 1. April
1530 in Augsburg ein Reichstag abgesagt wurde, was katastrophale
wirtschaftliche Folgen hatte.
Doch solche Vermutungen werden zweifelhaft, wenn man weiß, dass im
Württembergischen der 1. April noch vor 40 Jahren am 1. März stattfand.
Die Älteren erinnern sich vielleicht, dass wer sich am 1. März herein
legen ließ, war eine "Märzengans" und bekam zu hören: "Märzegas hat Dreck
uf dr Nas". |
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