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Sankt Agatha Sankt Agatha, die
Gottesbraut, macht, das Schnee und Eis gern taut
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Agatha wurde auf Sizilien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Als Christin lehnte sie den Heiratsantrag des heidnischen Statthalters von Sizilien,
Quintianus, ab und wurde deshalb von ihm bestraft.
Weil Agatha ihn zurückwies, ließ sie der Statthalter für einen Monat in ein Freudenhaus stecken. Da sie ihn nach dieser Zeit immer noch ablehnte, veranlasste Quintianus ihre
Verurteilung und ließ ihr die Brüste abschneiden. Nach dieser Folter soll ihr der Legende nach nachts der heilige Petrus erschienen sein und ihre Wunden gepflegt haben. Als man dies
bemerkte, ließ sie der Statthalter auf glühende Kohlen legen, wodurch sie starb.
Etwa ein Jahr nach ihrem Tod brach der Ätna aus, und die Einwohner von Catania zogen mit dem Schleier der Heiligen dem Lavastrom entgegen, der daraufhin zum Stillstand kam. |
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Agatha liegt im Dom von Catania begraben und ist die Schutzpatronin der Malteser, der Stadt Catania, der Armen und Hirtinnen, der Glockengießer, der Weber
sowie der Goldschmiede. Sie gilt als Helferin bei Brusterkrankungen, Viehseuchen, Erdbeben und bei Ausbrüchen des Ätna. In den nördlicheren deutschsprachigen Gebieten ist die Heilige
Agatha die Schutzpatronin der Feuerwehren.
"Sankt Agatha bewahre unser Hab und Gut vor Feuersglut" |
| Scherzhaft nennt man die Heilige Agathe von Catania auch die Schutzheilige von "Catan", der legendären Insel, um die sich Klaus Teubers populäres
Brettspiel "Die Siedler von Catan" dreht. Im 2006 herausgegebenen jüngsten Erweiterungssatz von "Catan - Das Kartenspiel für zwei Spieler" hat Agathe auf einer eigenen Karte daher eine
würdige Hommage in Form einer ihr geweihten Kapelle erhalten. |
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